Gebrauchsregelung von den Leserarbeitsstellen

 Beilage der Regeln des Bibliotheksgebrauchs

Den Lesern der Bibliothek, die immatrikuliert sind und eine Leserkarte besitzen, sowie den Besuchern im Besitz einer Tageskarte – unter den in dieser Regelung bestimmten Bedingungen – werden im Interesse ihrer Studien- und Forschungsziele in der vollen Öffnungszeit der Bibliothek öffentlich zugängliche Computers (im Weitern: Leserarbeitsstellen) zur Verwendung der elektronischen Dienstleistungen zur Verfügung gestellt.  Die Mitarbeiter der Gruppe für Leserhilfsdienst sind bereit den Besuchern dabei fachliche Hilfe zu leisten.

 

Computerkatalog der Bibliothek (OPAC)

Er ist von allen Leserarbeitsstellen der Bibliothek zu erreichen. Die zeitlich und räumlich unbegrenzte Zugänglichkeit dieses Katalogs wird auch außerhalb der Bibliothek, im Internet zum Teil auf der Webseite der Bibliothek (ausgenommen die gelegentlichen technischen Pausen), beziehungsweise mit Hilfe der folgende Stelle: http://193.6.34.220:8992/F permanent gesichert. Die elektronische Suche im Katalog ist auch ohne Registration möglich, aber zur Dokumentenausleihung muss der Kunde immatrikuliert sein.

 

CD- und DVD-Datenbanken, Multimedienquellen

Die folgenden Dienstleistungen dürfen und können nur die registrierten Leser im Multimedienlesersaal im zweiten Stock des Gebäudes „M“ in Anspruch nehmen. Die Verwendungsabsicht des Lesers muss beim Mitarbeiter der Bibliothek im zweiten oder dritten Stock beim Leserdienstleistungspult gemeldet werden, gleichzeitig muss auch die Leserkarte abgegeben werden. Danach wird der gegebene Mitarbeiter dafür sorgen, dass die erwünschte Datenbasis im Computer im Multimedienleserraum erreichbar wird, notfalls sichert er dem Leser auch einen Kopfhörer oder auch andere technische Hilfsmittel. Nachdem der Leser den Gebrauch der Quellen beendet hat, bekommt er seine Leserkarte beim Pult zurück.

 

Datenbanken mit vollkommenem Text, beziehungsweise mit EISZ-Dienstleistungen

Die oben genannten Datenbanken sind (mit der Ausnahmen von ScFinder Scholar) von allen Leserarbeitsstellen zu erreichen. In der Verwendung der Datenbanken nimmt der Leser die Gebrauchsbedingungen zur Kenntnis, und kennt sie für sich gültig an. Das sind wie folgt:

  • Es ist verboten, einzelne Nummern der Zeitschriften systematisch ab zu laden und zu archivieren.
  • Die Vermittlung der abgeladenen Artikel in der Ausleihung zwischen Bibliotheken ist nicht gestattet.  
  • Das elektronische Weiterleiten der abgeladenen Artikel ist ebenfalls verboten.

Die getroffenen Daten, beziehungsweise die Zeitschriftenartikel sind an Ort und Stelle  auf einen – vom Leser gebrachten – virusfreien Datenträger, oder auf das Getriebe „H“ der Leserarbeitsstelle ab zu laden. Auf Wunsch können die abgeladenen Dokumente – auf Grund der gültigen Preisliste – gedruckt werden.

 

Gebrauch der Datenbasis SciFinder Scholar

Diese Datenbasis kann ausschließlich im dritten Stock, an den dort ausgewählten Leserarbeitsstellen in Anspruch genommen werden. Vor dem Gebrauch verpflichtet sich der Leser mit der Angabe seines Namens und der Gebrauchszeit sowie mit seiner Unterschrift zur Einhaltung der Vorschriften des Lizenzvertrags. Dementsprechend dürfen aus der Datenbasis auf einmal höchstens hundert Rekorde abgeladen werden. Die auf dieser Weise gewonnenen Daten dürfen aber für eine profitorientierte Anwendung, im Interesse von Unternehmensforschungen nicht weitegeleitet werden. 

 

Die Verwendung vom Studenteninformationszentrum NEPTUN und der Gebrauch vom Behandlungssystem Moodle-Kurs

Die oben genannten Dienstleistungen sind für alle Leser der Bibliothek erreichbar. Im Interesse des Schutzes von persönlichen Daten machen wir alle Besucher aufmerksam darauf, sie möchten sich am Ende des Gebrauchs sofort abmelden. Für den daraus entstandenen Datenverlust oder für andere Probleme im System kann die Bibliothek keine Verantwortung tragen.

 

Gebrauch von Büropaketprogrammen

In allen Leserarbeitsstellen in den Leserräumen vom zweiten und dritten Stock gibt es ein gekauftes Büroprogrammpaket (MS Office) und ein Büroprogrammpaket mit offenem Quellenkode (Open Office) zu erreichen und zu gebrauchen. Im Falle von eventuellen Kompatibilitätsproblemen können die Mitarbeiter der Bibliothek im Leserhilfsdienst die nötige Hilfe leisten. Hiermit machen wir alle unsere Leser aufmerksam: alle Daten müssen nach dem Beenden der Sucharbeit sofort gespeichert werden, denn im Laufe der regelmäßigen Auffrischung der Leserarbeitsstellen können alle Daten gelöscht werden. Die gespeicherte Arbeit ist auf einen – vom Leser gebrachten – viruslosen USB Datenträger, oder auf das „H“ Getriebe der Leserarbeitsstelle ab zu laden. Auf Wunsch können die gespeicherten Dokumente – auf Grund der aktuellen Preisliste – gedruckt werden. 


Über den Gebrauch von eigenen Mitteln der Informatik

Ein jedes eigenes Mittel der Informatik darf ausschließlich nur mit der Genehmigung der Bibliotheksleitung an das Netz angeschlossen werden. Die schriftliche Genehmigung kann durch die Person ausgestellt werden, die für die Inganghaltung des Bibliotheksnetzes verantwortlich ist. Der übertriebene Gebrauch vom Computer mit Privatzielen darf nicht erlaubt werden. Ebenfalls ist eine jede Tätigkeit verboten, die die Kraftquellen der Computerinfrastruktur in einem übertriebenen Maß in Anspruch nimmt, sogar ihre Funktion gefährdet und nichts mit dem Ziel der Universität zu tun hat. Für die Kunden, die das HBONE System in Anspruch nehmen, ist das durch die NIIF gefasste Statut (Gebrauchsstatut vom NIIF-Programm) maßgebend. Die Verwendung der eigenen Hilfsmittel ist an bestimmten Punkten der Leserarbeitsstelle im zweiten und im dritten Stock möglich. Die Infrastruktur kann auf Wunsch und beim Vorzeigen der Leserkarte mit Hilfe eines durch die Bibliothek zur Verfügung gestellten Kabels in Anspruch genommen werden. Das Kennen Lernen und das pflichtige Einhalten des oben genannten Statuts bedeutet die Bedingung des Gebrauchs. Im Falle von einem unbefugten Gebrauch oder bei einer Tätigkeit, die das genannte Statut verletzt, darf der dort zuständige Mitarbeiter den Anschluss an das Netz, oder die Verwendung des Systems verbieten.


Gebrauchsordnung der öffentlichen Leserarbeitsstellen

Ausschließlich nur im Zusammenhang mit Studien- oder Forschungstätigkeit ist der Computergebrauch erlaubt. Dementsprechend das illegale Herunterladen von Daten mit Privatziel (die Verwendung von peer to peer Netzen), das Abladen von illegalen Softvers, der Besuch von Webseiten, die gegen den guten Geschmack stoßen, beziehungsweise gewisse gesellschaftliche Gruppen beleidigen) ist eindeutig verboten.

  • Die Verwendung von Abladeprogrammen, und von verschiedenen torrent Verfahren ist nicht gestattet.
  • Das Kopieren von Softvers ist nicht erlaubt.
  • Die Veränderung der Konfigurationen der Softvers ist verboten.
  • Die Auflösung der Konfiguration von Hardvers ist nicht gestattet.

Sollte ein Mitarbeiter der Bibliothek eine von den oben aufgezählten, nicht gestatteten Tätigkeiten auf der Leserarbeitsstelle bemerken, so darf er den Kunden auffordern, diese verbotene Tätigkeit sofort zu beenden. Wenn die Aufforderung ihr Ziel nicht erreicht hat, so ist der Mitarbeiter berechtigt, auf die Funktion der Leserarbeitsstelle ein Verbot zu legen.

Für den Schaden, der aus der Verstoßung gegen das Gebrauchsstatut oder aus der nicht bestimmungsgemäßen Verwendung entstanden ist, trägt der Benutzer die volle Verantwortung. Neben der finanziellen Verantwortung kann diese Schadenzufügung auch dazu führen, dass der Kunde – dem Gewicht der Schadenzufügung entsprechend – zeitweilig oder endgültig aus den Dienstleistungen der Bibliothek ausgeschlossen wird.

Das obige Statut dient zum Interessenschutz der Benutzer und sein Einhalten erleichtert die Arbeit der Leser und der Bibliothek.

Mit dem Gebrauch der Leserarbeitsstellen nimmt der Leser dieses Statut an, und verpflichtet sich, es ein zu halten.

last update: 2011, february 28 - 16:05