Allgemeine Prinzipien und Gemeinsame eigenschaften vom gebrauch unserer Datenbasis

Heute zutage bieten die wissenschaftlichen, fachlichen Datenbanken dem Forscher die Durchschau und den Durchblick der Fachliteratur in einer durchschaubaren und benutzerfreundlichen Weise, auf ähnlichen Prinzipien aufgebaut an. Wenn wir uns im Kennen Lernen vom Gebrauch einer Datenbasis vertiefen, so werden wir erfahren, dass auch andere Datenbanken sich die Mühe geben, um uns ähnliche Strukturen, Möglichkeiten und bequeme Dienstleistungen sichern zu können. Im Weiteren werden wir unsere Leser gerade auf diese gemeinsamen Eigenschaften aufmerksam machen. Ein Vorteil – unter Anderen – des  Gebrauchs von Datenbanken, dass wir in dieser Weise auch Artikel erreichen können, die noch nicht ausgedruckt worden sind, aber online schon publiziert wurden (Articles in Press).

Formulierung der Suchfrage

Allgemeine Feststellungen:

  • Die Suchsysteme machen keinen Unterschied zwischen kleinen und großen Buchstaben. Im Interesse der Vorbeugung von den Fehleranzeigen ist es ratsam, die Suchfrage ohne Akzent zu formulieren.
  • Wenn es in einer Datenbasis Daten auch in mehreren Sprachen gibt – der Inhalt der internationalen Datenbanken ist meistens in englischer Sprache zu erreichen –, dann lohnt es sich die Suchfrage in der Sprache zu formulieren, in der die Daten zu finden sind.
  • Die Datenbanken achten meistens automatisch auch auf die Plural- und Possessivformen.

Absetzung (truncation), Ersetzung von Charakteren (wildcards):

  • Wenn ein Charakter in einem Wort in mehrfacher Weise zu schreiben ist, oder wir selbst sind unsicher im Bezug auf die richtige Schreibweise, so können wir ein Maskenzeichen – „*“ oder „?“ abhängig von der Datenbasis – für den bestimmten Charakter anwenden. So können wir einen Charakter überall in einem Wort absetzen. Zum Beispiel beim Einschreiben von „analy?ed“ können wir sowohl „analysed,“ als auch „analyzed“ finden.
  • Es gibt Datenbanken, in denen die obigen Zeichen („*“ und „?“) auch mehrere Charaktere (von der Datenbasis abhängig) ersetzen können. Wen wir also eines von diesen beiden Zeichen nach einem Wort schreiben, so können wir sowohl deklinierte- als auch Pluralformen von einem Hauptwort finden. Zum Beispiel im Online-Katalog der Bibliothek können diese Zeichen („*“ und „?“) auch mehrere Charaktere ersetzen.

Logische Operatoren:

  • Den logischen Kontakt zwischen Wörtern (oder in komplizierteren Fällen zwischen Ausdrücken) können wir mit Hilfe von logischen Operatoren zum Ausdruck bringen. Diese können sein: „AND“, „OR“, „AND NOT“ (oder einfach: „NOT“).
  • Wenn wir in ein Suchungsfeld zwei Wörter einschreiben, zwischen denen es kein Operator angegeben wird, dann kann die Verbindung zwischen den beiden Wörtern automatisch mit „AND“ bezeichnet werden.
    • „AND“: logisch: „und“, beide von den angegebenen Wörtern in den Daten vorkommen. Die können auch weit voneinander stehen, bedeutungsmäßig können sie auch absolut unabhängig sein, selbst auch ihre Reihenfolge wird nicht unbedingt bestimmt.
      Zum Beispiel: Transport – Verkehrsstraße
    • „OR“: logisch: „oder“ Eines oder Anderes von den angegebenen Wörtern – oder eben die beiden – können in den Daten vorkommen, auch in diesem Fall ist die Reihenfolge gleichgültig. Im Falle von Synonymen oder orthographischen Unsicherheiten ist sein Gebrauch zu empfehlen.
      Zum Beispiel: Untersuchung – Analyse
    • Das logische Element „AND NOT“ (oder einfach: „NOT“) hilft uns, wenn wir eine kleinere Menge von einem großen Haufen nicht brauchen, und den Teil  ausschließen wollen. In diesem Fall ist aber die Reihenfolge wesentlich und wichtig.
      Zum Beispiel: Wald NOT Tannenwald
      In diesen Daten geht es um Wälder, die keine Nadelwälder sind, in denen das Wort „Tannenbaum“ überhaupt nicht vorkommt, das heißt, es geht um Buchenwälder, Eichenwälder usw.

Sonstige Bezeichnungen:

  • Im Falle von zusammengesetzten, aus mehreren Wörtern bestehenden Ausdrücken können wir den Ausdruck in Anführungszeichen („ “) einschreiben wie zum Beispiel „hydrophobic interaction“.
  • Bei der Angabe einer komplizierteren Suchfrage können wir die Klammern – ( ) – brauchen deren Bedeutung diesmal ähnlich wie in der Mathematik ist. Zum Beispiel wenn wir nach der Herstellung von „Porfirin Komplexen“ fragen, dann können wir in der Formulierung der Suchfrage folgenderweise verfahren: porphyryn* AND (creat* OR prepar*) AND complex*
  • Bei der Schnellsuche können wir die logischen Operatoren, die Absetzung sowie das Anführungszeichen („“)  der Suche nach einem korrekten Ausdruck verwenden.
  • Bei einer Suche im Sinne der Grundbedeutung verläuft die Suche im Titel des Artikels, im Auszug, im Sachverzeichnis, oder im ganzen Text, außerdem können aber auch andere Felder der Suche einbezogen werden.
  • Bei einer Suche auf mehreren Feldern gibt es unter den eingeschriebenen Ausdrücken und Daten eine „UND“ Verbindung.

Was kann man mit der Treffliste machen?

  • Wenn die bekommene Liste uns entspricht, dann können wir sie in einem uns entsprechenden File – Format exportieren, oder wir können sie auf den Server der Datenbasis speichern, wenn wir uns persönlich in die Datenbasis anmelden.
  • Die Datenbanken bieten zu der Treffliste im Allgemeinen Verengerungs- und Durchsuchungsideen (analyze, refine, limit to, exlude) an. Auf dem Bildschirm der Treffliste können wir die Treffliste nach verschiedenen Kategorien (z. B. Datum der Publikation, Typ-, Sprache des Dokumentes, den ganzen Text) durchschauen. Wir können sie verengern. Es ist also nicht unbedingt nötig gleich beim Eingeben der Suchfrage sofort auch die Verengerungen (z. B. auf das Jahr, auf die Zeitdauer und auf den Dokumententyp) an zu geben.
  • Die Suchaktion in dem Treffhaufen kann durch Addieren von neuen Suchausdrücken (search within result) fortgesetzt werden.
  • Auch wenn wir uns in die Datenbasis nicht einmelden, trotzdem haben wir die Möglichkeit im Laufe der Arbeit für uns wertvolle Treffen in eine zeitweilige Mappe zu sammeln, und von dort ein neues Verfahren mit ihnen beginnen. Die Treffliste, oder die davon durch uns ausgewählten Elemente können wir speichern (exportieren), oder in einem Format „txt“ beziehungsweise in einem, für das System entsprechenden (z. B. „RIS)“ Format per Email schicken, oder wir können ein „RSS“ einstellen.  Achtung, diese Liste (Bibliographie und optional der Auszug bedeutet nicht das Speichern der Thesen mit vollem Text! Nach dem Austreten aus der Datenbasis geht der Inhalt der zeitweiligen Mappe verloren! Im Interesse des Speicherns vom vollen Text muss man die Treffen öffnen, die im Allgemeinen in einem Format von „pdf“ oder „html“ zu finden sind.

Vorteile des Registrierens

  • Es ist nützlich, wenn wir das Registrieren in der gegebenen Datenbasis durchführen, das ist nämlich eine kostenlose Bequemdienstleistung. Nach dem Eintritt können wir auf einer persönlichen Seite die Suche fortsetzen. Die Treffen der Suchfrage werden in der eigenen Mappe aufbewahrt, man kann sie auch wieder suchen oder sie können später mit Hilfe von logischen Operatoren kombiniert werden.
  • Die persönliche Seite kann nach eigenen Vorstellungen geschnitten werden. Wir können zum Beispiel einstellen, dass die Suche bloß im Bezug auf unsere Lieblingszeitschriften vorgeht. Unsere Speicherungsmöglichkeiten in der eigenen Mappe sind eigentlich unbegrenzt, denn dort werden nur die Linke gespeichert.
  • Einstellung der Verständigungen (alert): Nach bestimmten Zeitperioden können wir in Email Anzeigen über die Erweiterung der Datenbasis mit den Einstellung entsprechenden Inhalten seit der letzten Anfrage. Diesbezügliche Typen:
    • Themenbeobachtung (search alert) – Das neue, der Suchfrage entsprechende Dokument ist in der Datenbasis erschienen.
    • Publikationenbeobachtung (volume/issue alert, TOC alert)  eine neue Nummer der für uns interessanten Zeitschrift ist erschienen. 
    • Berufungsbeobachtung (citation alert) Im Bezug auf einen Artikel ist eine neue Berufung erschienen.
last update: 2011, march 23 - 13:53